






3. Semester Interactive Visualization
Die Stadt Zürich hat eine extrem grosse und dicht bebaute Infrastruktur des öffentlichen
Verkehrs. Wo in anderen grossen Städten der ÖV unter die Erde verlegt wurde, reist
man in Zürich praktisch immer an der Oberfläche. Weiter weist die Stadt eine sehr hohe
Frequenz von Haltestellen in sehr kurzen Abständen auf.
Die Benutzung des Systems stellt für den versierten Stadtbürger normalerweise kein
Problem dar und das Wählen der richtigen Tramlinie sowie das Umsteigen passiert
unbewusst und automatisch. Für jemanden, der sich in der Stadt Zürich nicht auskennt,
ist das kaum möglich. Der unübersichtliche ZVV Plan ist zudem keine wirkliche Hilfe.
Bei der konzeptionellen Entwicklung unserer Augmented Reality App stand daher die
Vereinfachung der Darstellung des unübersichtlichen ÖV der Stadt Zürich im
Vordergrund: dem Nutzer sollte auf möglichst einfache Art und Weise erklärt werden,
wie er dieses komplexe System gebrauchen kann; denn kann sich der Tourist während
des Transports entspannen und sich nicht ständig fragen muss, ob er sich auf der
richtigen Linie befindet, ist es möglich, sich voll und ganz auf die Landschaft und das
Stadtleben ausserhalb des Trams zu konzentrieren.
In Zürich gibt es natürlich auch speziell, auf Touristen ausgerichtete Stadtrundfahrten.
Bei diesen Rundfahrten ist der Reisende jedoch auf die vorbestimmen Fahrtzeiten
beschränkt (drei Mal am Tag). Mit einer Tageskarte, kann eine Person das ganze ZVV
Netz benutzen, so oft und wann man will. Bei der vorbestimmten Route der
traditionellen Stadtrundfahrt werden alle Touristen auf die gleiche Route geschickt, ohne
deren individuellen Interessen zu berücksichtigen. Weiterhin ist der Preis dieser
Rundfahrten mit SFr. 33.- mehr als doppelt so hoch wie eine Tageskarte für den ÖV der
Zone 11. Für einen geringeren Preis, kann man demnach Individueller und für längere
Zeit relativ komfortabel und unausgestellt in der Stadt Zürich herumreisen.
Der einzige Nachteil ist die Schwierigkeit der Benutzung des ÖV an sich, vor allem
wenn man als Besucher in der Stadt nur wenig bis keine Zeit hat, um sich mit dem
kompliziert anmutendem Systems vertraut zu machen. Um diese Lücke schliessen zu
können kommt unser App-Konzept zum Einsatz.
Unsere App ist als virtueller und persönlicher Reiseführer zu verstehen. Der Benutzer
kann zwischen verschiedenen Interessen wählen (Sightseeing, Food, Shopping und
Entertainment). Mittels Augmented Reality wird nun zum einen dem Benutzer angezeigt,
wo sich die verschiedenen Tramstationen genau befinden, zum anderen wird gezeigt,
bei welchen relevanten Örtlichkeiten eine gewisse Tramlinie durchfährt. Der User kann
eine solche Örtlichkeit auswählen und wird vom System automatisch an den
gewünschten Ort geführt. Dazu wird mittels Pfeil- und Distanzangaben angezeigt, wo
der User in das Tram einsteigen und wieder aussteigen muss. Als letzter Schritt wird
der genaue Weg zu dem gewünschten Ort ebenfalls mit den vorher beschriebenen
Mitteln gezeigt. Unterwegs kann sich der Benutzer beliebig oft für einen anderen Ort
entscheiden und die Wegführung wird automatisch angepasst.
Mit diesen Hilfsmitteln wird es dem Tourist ermöglicht sich unkompliziert und schnell in
der Stadt zu bewegen, ohne Angst haben zu müssen, in das falsche Tram eingestiegen
zu sein. Somit können sich auch Menschen, die nur beschränkt Zeit haben mit dem ÖV
die Stadt Zürich erkunden.
Studenten: Rafael Schneider, Fabian Scheiwiller
Mentoren: Prof. Jürgen Späth, Magnus Rembold
BA Student | Eintritt HS 2010
BA Student | Eintritt HS 2010
3. Semester Interactive Visualization
Die Stadt Zürich hat eine extrem grosse und dicht bebaute Infrastruktur des öffentlichen
Verkehrs. Wo in anderen grossen Städten der ÖV unter die Erde verlegt wurde, reist
man in Zürich praktisch immer an der Oberfläche. Weiter weist die Stadt eine sehr hohe
Frequenz von Haltestellen in sehr kurzen Abständen auf.
Die Benutzung des Systems stellt für den versierten Stadtbürger normalerweise kein
Problem dar und das Wählen der richtigen Tramlinie sowie das Umsteigen passiert
unbewusst und automatisch. Für jemanden, der sich in der Stadt Zürich nicht auskennt,
ist das kaum möglich. Der unübersichtliche ZVV Plan ist zudem keine wirkliche Hilfe.
Bei der konzeptionellen Entwicklung unserer Augmented Reality App stand daher die
Vereinfachung der Darstellung des unübersichtlichen ÖV der Stadt Zürich im
Vordergrund: dem Nutzer sollte auf möglichst einfache Art und Weise erklärt werden,
wie er dieses komplexe System gebrauchen kann; denn kann sich der Tourist während
des Transports entspannen und sich nicht ständig fragen muss, ob er sich auf der
richtigen Linie befindet, ist es möglich, sich voll und ganz auf die Landschaft und das
Stadtleben ausserhalb des Trams zu konzentrieren.
In Zürich gibt es natürlich auch speziell, auf Touristen ausgerichtete Stadtrundfahrten.
Bei diesen Rundfahrten ist der Reisende jedoch auf die vorbestimmen Fahrtzeiten
beschränkt (drei Mal am Tag). Mit einer Tageskarte, kann eine Person das ganze ZVV
Netz benutzen, so oft und wann man will. Bei der vorbestimmten Route der
traditionellen Stadtrundfahrt werden alle Touristen auf die gleiche Route geschickt, ohne
deren individuellen Interessen zu berücksichtigen. Weiterhin ist der Preis dieser
Rundfahrten mit SFr. 33.- mehr als doppelt so hoch wie eine Tageskarte für den ÖV der
Zone 11. Für einen geringeren Preis, kann man demnach Individueller und für längere
Zeit relativ komfortabel und unausgestellt in der Stadt Zürich herumreisen.
Der einzige Nachteil ist die Schwierigkeit der Benutzung des ÖV an sich, vor allem
wenn man als Besucher in der Stadt nur wenig bis keine Zeit hat, um sich mit dem
kompliziert anmutendem Systems vertraut zu machen. Um diese Lücke schliessen zu
können kommt unser App-Konzept zum Einsatz.
Unsere App ist als virtueller und persönlicher Reiseführer zu verstehen. Der Benutzer
kann zwischen verschiedenen Interessen wählen (Sightseeing, Food, Shopping und
Entertainment). Mittels Augmented Reality wird nun zum einen dem Benutzer angezeigt,
wo sich die verschiedenen Tramstationen genau befinden, zum anderen wird gezeigt,
bei welchen relevanten Örtlichkeiten eine gewisse Tramlinie durchfährt. Der User kann
eine solche Örtlichkeit auswählen und wird vom System automatisch an den
gewünschten Ort geführt. Dazu wird mittels Pfeil- und Distanzangaben angezeigt, wo
der User in das Tram einsteigen und wieder aussteigen muss. Als letzter Schritt wird
der genaue Weg zu dem gewünschten Ort ebenfalls mit den vorher beschriebenen
Mitteln gezeigt. Unterwegs kann sich der Benutzer beliebig oft für einen anderen Ort
entscheiden und die Wegführung wird automatisch angepasst.
Mit diesen Hilfsmitteln wird es dem Tourist ermöglicht sich unkompliziert und schnell in
der Stadt zu bewegen, ohne Angst haben zu müssen, in das falsche Tram eingestiegen
zu sein. Somit können sich auch Menschen, die nur beschränkt Zeit haben mit dem ÖV
die Stadt Zürich erkunden.
Studenten: Rafael Schneider, Fabian Scheiwiller
Mentoren: Prof. Jürgen Späth, Magnus Rembold