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Zürcher Hochschule der Künste
Vertiefungsrichtung Interaction Design
Ausstellungstrasse 60
CH-8005 Zürich
Verena Romanens
Telefon ++41 43 446 32 54
E-Mail: viad.info@zhdk.ch
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Biotreibstoffe Multitouch

Mittels Multitouchtechnologie werden verschiedenste Szenarien rund um den schweizer Benzinverbrauch und alternative Biotreibstoffe (inklusive deren Inlandproduktion und entsprechende Folgen) simuliert und visuell prägnant dargestellt.

Project Type:
Studium
Created:
16.12.10
Updated:
20.12.10
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Seit mehreren Jahren sucht man nach umweltverträglichen, lokalen Alternativen, welche nicht nur die Abhängigkeit von den schwindenden fossilen Treibstoffen verringern, sondern auch den globalen CO2 Ausstoss stark senken sollen. Erprobte Biotreibstoffe (der so genanten 1. Generation) können unter Umständen umweltschonend in der Schweiz angepflanzt und allenfalls sauber verbraucht werden. Um dem Benutzer bewusst zu machen, was es bedeutet, mit Biotreibstoff mobil zu sein, bieten wir über einen Multitouchtisch eine grafische Vergleichsmöglichkeit. Über drei Hauptbereiche hat der Benutzer die Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen Anbaufläche des Treibstoffs, der gefahrenen Reichweite und dem Emissionsausstoss zu sehen.

Der Verbrauch einer Person wird als Distanz auf einer Weltkarte angezeigt und pro Jahr gerechnet. Als Vergleich dazu steht der jährliche Schweizer Auto-Durchschnittsverbrauch.

Die Emissionen bei der Produktion von Biotreibstoffen, also Anpflanzung, Bewässerung und Verarbeitung, können sehr hoch ausfallen. Um einen präzisen Vergleich zu ermöglichen, werden die Gesamtemissionen von der Anpflanzung bis zum Verbrauch berücksichtigt und mit dem durchschnittlichen CO2 Ausstoss von Benzin bei gleicher Distanz verglichen.

Alle Aktionen haben ihre Folgen nicht nur pro Person, sondern werden auch als globale Tendenzen angezeigt. So muss, falls alle Bewohner der Schweiz ähnlich mit ihren Ressourcen wirtschaften, beispielsweise bei Bewirtschaftung von Waldflächen mit Erosion gerechnet werden.

Die Ausgabe zeigt gemäss den Einstellungen die zu berücksichtigenden Rohstoffe auf der rechten und die nicht wesentlichen Rohstoffe auf der linken Seite. Es können somit verschiedene – positive wie negative – Szenerien durchgespielt werden.

Die Multitouchtechnologie erlaubt das für dieses Konzept notwendige gleichzeitige Agieren und die schnelle Veränderung der kritischen Parameter.

Hauptdatenbasis: EMPA-Bericht «Ökologische Bewertung von Biotreibstoffen», Rainer Zah, 2007
Dokumentation: Biotreibstoffe, Chancen und Probleme


Konzept, Design & Recherche: Michael Huber, Thomas Jakob
AS3 Coding & tech. Prototyp: Thomas Jakob
Illustration, Screen- & Motiondesign: Michael Huber
Dozenten: Jürgen Späth, Magnus Rembold 

 

Stefano Vannotti

Thomas Jakob

BA Absolvent 2011. Arbeitet heute als Interaction Designer beim Swiss Design Institute for Finance und Banking in Zürich.

Michael Huber

Michael Huber

BA Absolvent 2011. Arbeitet heute bei der Usability und Brand Experience Agentur «Usable Brands» in Zürich.

Seit mehreren Jahren sucht man nach umweltverträglichen, lokalen Alternativen, welche nicht nur die Abhängigkeit von den schwindenden fossilen Treibstoffen verringern, sondern auch den globalen CO2 Ausstoss stark senken sollen. Erprobte Biotreibstoffe (der so genanten 1. Generation) können unter Umständen umweltschonend in der Schweiz angepflanzt und allenfalls sauber verbraucht werden. Um dem Benutzer bewusst zu machen, was es bedeutet, mit Biotreibstoff mobil zu sein, bieten wir über einen Multitouchtisch eine grafische Vergleichsmöglichkeit. Über drei Hauptbereiche hat der Benutzer die Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen Anbaufläche des Treibstoffs, der gefahrenen Reichweite und dem Emissionsausstoss zu sehen.

Der Verbrauch einer Person wird als Distanz auf einer Weltkarte angezeigt und pro Jahr gerechnet. Als Vergleich dazu steht der jährliche Schweizer Auto-Durchschnittsverbrauch. Die Emissionen bei der Produktion von Biotreibstoffen, also Anpflanzung, Bewässerung und Verarbeitung, können sehr hoch ausfallen. Um einen präzisen Vergleich zu ermöglichen, werden die Gesamtemissionen von der Anpflanzung bis zum Verbrauch berücksichtigt und mit dem durchschnittlichen CO2 Ausstoss von Benzin bei gleicher Distanz verglichen.

Alle Aktionen haben ihre Folgen nicht nur pro Person, sondern werden auch als globale Tendenzen angezeigt. So muss, falls alle Bewohner der Schweiz ähnlich mit ihren Ressourcen wirtschaften, beispielsweise bei Bewirtschaftung von Waldflächen mit Erosion gerechnet werden. Die Ausgabe zeigt gemäss den Einstellungen die zu berücksichtigenden Rohstoffe auf der rechten und die nicht wesentlichen Rohstoffe auf der linken Seite. Es können somit verschiedene – positive wie negative – Szenerien durchgespielt werden.

Die Multitouchtechnologie erlaubt das für dieses Konzept notwendige gleichzeitige Agieren und die schnelle Veränderung der kritischen Parameter.

Hauptdatenbasis: EMPA-Bericht «Ökologische Bewertung von Biotreibstoffen», Rainer Zah, 2007

 

Konzept, Design & Recherche: Michael Huber, Thomas Jakob
AS3 Coding & tech. Prototyp: Thomas Jakob
Illustration, Screen- & Motiondesign: Michael Huber 

 

Mentoren: Prof. Jürgen Späth, Tim Roth